Über mich
Willkommen in meiner Welt der Geschichten. Hinter Wortverwandt stecke ich – Jess.
Hier erfährst du ein bisschen mehr darüber, wer ich bin, warum ich schreibe und weshalb meine Geschichten so sind, wie sie sind.
Wer ich bin
Ich bin Jessica Raczkowski, 1990 in Hanau geboren, und lebe heute mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in Hessen.
Bücher und Sprache begleiten mich schon, solange ich denken kann. Schon als Kind habe ich eigene Texte und Kurzgeschichten geschrieben – zunächst einfach aus Freude daran, Gedanken in Worte zu verwandeln und mir eigene Welten auszudenken. Aus dieser frühen Liebe zum Schreiben ist mit den Jahren etwas entstanden, das ich irgendwann nicht mehr nur für mich behalten wollte.
Unter meiner Marke Wortverwandt veröffentlichte ich mit The Law of Fate meinen ersten Roman – eine emotionale Geschichte über Liebe, Sehnsucht, Unentschlossenheit, emotionale Loyalität und all das, was manchmal unausgesprochen zwischen zwei Menschen stehen bleibt.
Mein Schreibstil ist emotional, intensiv und bildhaft. Mir ist wichtig, dass man eine Geschichte nicht nur liest, sondern sie spürt – in den großen Momenten genauso wie in den leisen Zwischentönen.
Mit meinen kommenden Büchern zieht es mich nun stärker in die Fantasy. Mit Witches of the Veil beginnt für mich ein neues Kapitel, in dem ich meine Liebe zu emotionalen Geschichten mit Magie, düsteren Welten und einer ganz anderen Atmosphäre verbinden kann.
Wortverwandt steht für mich deshalb nicht für ein bestimmtes Genre, sondern für Geschichten, die auf unterschiedliche Weise etwas miteinander teilen: Gefühl, Sprache und die Hoffnung, noch ein wenig nachzuklingen, wenn die letzte Seite längst umgeblättert ist.
Warum ich schreibe
Mich fasziniert am Schreiben vor allem, dass aus einem Gedanken irgendwann eine ganze Welt entstehen kann – mit Menschen, die plötzlich erstaunlich real werden und Gefühlen, die vorher nur irgendwo im eigenen Kopf existiert haben.
Dabei interessieren mich vor allem Fragen, auf die es keine einfache Antwort gibt: Was können wir verzeihen? Wann lohnt es sich, festzuhalten? Wann müssen wir loslassen? Und wie weit würden wir für die Menschen gehen, die uns wirklich etwas bedeuten?
Meine Figuren dürfen dabei Fehler machen, widersprüchlich sein, wütend werden und Entscheidungen treffen, bei denen man ihnen am liebsten selbst kurz das Buch aus der Hand nehmen würde.
Wenn du mit ihnen mitfühlst, dich über sie ärgerst und noch an sie denkst, nachdem du das Buch längst zugeklappt hast, habe ich ziemlich genau das erreicht, was ich beim Schreiben erreichen möchte.
Mein Autorenalltag:
Mein Autorenalltag hat mit der romantischen Vorstellung vom Schreiben wahrscheinlich nur selten etwas zu tun. Ich arbeite Vollzeit, bin Mama, Ehefrau und mitten in einem ziemlich normalen Alltag mit all den Terminen, Verpflichtungen und Dingen, die eben erledigt werden müssen. Schreiben und Fantasie bekommen ihren Platz nicht automatisch – ich muss ihn ihnen schaffen.
Das bedeutet vor allem lange Abende und nicht selten auch Nächte. Wenn es im Haus ruhiger wird und endlich ein bisschen Zeit nur für mich bleibt, beginnt oft erst mein eigentlicher Schreibtag. Diese Stunden sind kostbar, aber sie verlangen auch einiges an Disziplin und Durchhaltevermögen.
Gerade im Selfpublishing besteht das Autorinnenleben schließlich aus sehr viel mehr als nur dem Schreiben selbst. Neben dem Manuskript warten Überarbeitung, Organisation, Veröffentlichung, Buchsatz, Cover, Marketing, Social Media, Bestellungen, Kontakte und unzählige kleine Entscheidungen, die hinter einem fertigen Buch kaum jemand sieht.
Manchmal ist das anstrengend. Manchmal bedeutet es, weiterzumachen, obwohl der Tag eigentlich längst genug Stunden hatte. Aber Schreiben ist meine große Leidenschaft – und genau deshalb lohnt es sich für mich immer wieder.
Spätestens wenn ein neues Buch endlich veröffentlicht ist oder mich die Nachricht eines Menschen erreicht, der mit meiner Geschichte mitgefiebert hat und mir erzählt, wie sehr sie ihn berührt hat, weiß ich wieder ganz genau, warum ich all das mache.
Denn am Ende geht es für mich genau darum: meine Herzensgeschichten aus meinem Kopf hinaus und zu den Menschen zu bringen, für die sie vielleicht einmal genauso viel bedeuten, wie sie für mich bedeuten.
„Für mich endet eine gute Geschichte nicht mit der letzten Seite. Sie bleibt noch eine Weile – in einem Gedanken, einem Gefühl oder einer Figur, die man einfach nicht loswird.“
Jessica Raczkowski